
Immobilien zum Verkauf in Mallorca
Spaniens internationalster Immobilienmarkt. 4.000–7.000 €/m² in den Küstenorten, durchschnittlich 6–8 % jährliches Wachstum über das letzte Jahrzehnt und ein Anteil ausländischer Käufer von 35 %, der den Wiederverkauf liquide hält. Der Neubau konzentriert sich heute auf die Ostküste — 30–40 % unter dem Preisniveau des Südwestens.
Über Mallorca
Der Immobilienmarkt Mallorca — Preise, Nachfrage, Liquidität
Mallorca ist die größte der Balearen — 3.640 km² Fläche mit einer ständigen Bevölkerung von rund 940.000 Einwohnern, davon 430.000 in der Hauptstadt Palma. Es ist gleichzeitig der internationalste Immobilienmarkt Spaniens. Die durchschnittlichen Preise liegen in den Küstenorten zwischen 4.000 und 7.000 €/m², in Ultra-Prime-Lagen (Son Vida, Altstadt von Palma, Südwestküste um Andratx und Port d'Andratx) bei 10.000–18.000 €/m². Der jährliche Preisanstieg lag im letzten Jahrzehnt im Schnitt bei 6–8 %, ohne wesentliche Korrektur 2020 oder 2022 — ein struktureller Vorteil, der aus der internationalen Käuferbasis resultiert. Etwa 35 % der Transaktionen werden von ausländischen Käufern getätigt, überwiegend Deutsche, Briten, Skandinavier und Schweizer — rund das Dreifache des Anteils auf den Festland-Costas. Genau deshalb werden Wiederverkaufszeiten auf Mallorca typischerweise in Wochen statt Monaten gemessen.
Wo kaufen: fünf Teilmärkte
Palma und unmittelbares Umland (Altstadt von Palma, Portixol, Cala Mayor, Son Vida) — urbanes Leben mit ganzjährigem Angebot. Einstieg ab 5.000 €/m² für Wohnungen, 8.000–18.000 €/m² in der Altstadt und Son Vida. Südwestküste (Andratx, Port d'Andratx, Camp de Mar, Peguera, Santa Ponsa) — der etablierte Prime-Markt. Kurze Anreise vom Flughafen Palma, größte internationale Wiederverkaufstiefe, etablierte Luxusinfrastruktur. Einstieg ab 6.500 €/m², Prime 12.000+ €/m². Norden (Pollença, Alcúdia, Port de Pollença, Cala San Vicenç) — geschützte Buchten, Seglergemeinde, geringere Dichte. Einstieg ab 4.500 €/m², Prime 8.000+ €/m². Ostküste (Cala Ratjada/Capdepera, Canyamel, Cala Murada/Manacor, Cala d'Or, Santanyí) — die Value-Lage. Dieselben türkisfarbenen Buchten und Strände wie im Südwesten, 45–60 Minuten vom Flughafen Palma entfernt, jedoch 30–40 % günstiger. Einstieg ab 3.500 €/m², Prime 6.500 €/m². Aktuell der Schwerpunkt für Neubau vom Plan. Süden (Colonia de Sant Jordi, Ses Salines, Region Es Trenc) — ruhiger, denkmalgeschützt, weniger Hotelpräsenz. Einstieg ab 4.000 €/m², Prime 7.000 €/m².
Immobilienarten — Wohnungen, Villen, Fincas, Neubau
Wohnungen dominieren Palma und die Küstenortzentren — typischer Bereich 300.000–1.200.000 € für Neubau mit 1–3 Schlafzimmern, mit Meerblick-Penthouses ab 2 Mio. €+. Villen und Einfamilienhäuser konzentrieren sich an der Südwestküste und rund um die etablierten Golf-Resorts (Son Vida, Santa Ponsa) — typischer Bereich 1,5–6 Mio. €, mit Villen in erster Meereslinie ab 15 Mio. €+. Fincas — traditionelle mallorquinische Landgüter, häufig historische Steinanwesen mit Grundstück — sind eine inseltypische Kategorie, die besonders bei deutschen und nordeuropäischen Käufern geschätzt wird. Bereich 1–8 Mio. € mit einem kleinen Luxussegment darüber. Neubau vom Plan hat sich in 2024–2026 stark an die Ostküste verlagert: Projekte wie Talaies de Canyamel, Cala Lliteres Residences, Allure of Sant Jordi und Pinars de Murada Deluxe sind repräsentativ für die aktuelle Pipeline, mit Einstiegspreisen ab 398.000 €.
Kauf als ausländischer Eigentümer: Steuern, Hypothek, NIE
Die Grunderwerbsteuer (ITP) für Bestandsimmobilien beginnt bei 8 % bis 400.000 € und steigt staffelweise auf 13 % oberhalb von 2 Mio. € — geringfügig höher als die meisten 10 %-Pauschalsätze auf dem Festland, jedoch durch stärkere Wertsteigerung und Wiederverkaufsliquidität ausgeglichen. Neubau wird mit 10 % MwSt. (IVA) plus 1,2 % Beurkundungssteuer (AJD) besteuert. Ausländische Käufer können bei den meisten spanischen Banken bis zu 60–70 % Beleihung erhalten, zu Konditionen von Euribor + 1–2 %; Nicht-EU-Käufer (einschließlich UK nach dem Brexit) haben etwas strengere Bedingungen, der Markt bleibt aber zugänglich. Die NIE (spanische Steuer-ID) ist erforderlich und wird in 2–6 Wochen über Konsulat oder vor Ort ausgestellt. Spanische Aufenthaltsgenehmigung ist für den Eigentumserwerb nicht erforderlich. Standardisierter landesweiter Prozess vor Notar und Eintragung im Eigentumsregister — keine mallorca-spezifischen Besonderheiten. Laufende Jahreskosten: Grundsteuer IBI (~0,4–1,1 % des Katasterwerts), Hausgeld in Anlagen (typisch 100–400 €/Monat) und Vermögensteuer ab 700.000 € spanischem Nettovermögen pro Person.
Warum Mallorca?
Der Flughafen Palma verbindet ganzjährig über 100 europäische Städte und hat 2024 33,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Wochenendreisen, Remote-Arbeit und häufige Besuche aus der Heimat sind realistisch — ohne den logistischen Kompromiss, den manche Festland-Costas erfordern.
Etwa 35 % aller Transaktionen werden von ausländischen Käufern getätigt — rund das Dreifache des Festland-Durchschnitts. Wiederverkaufszeiten werden typischerweise in Wochen statt Monaten gemessen, auch in schwachen Zyklen.
Durchschnittlich 6–8 % jährliches Preiswachstum im letzten Jahrzehnt, ohne nennenswerte Korrektur 2020 oder 2022. Die internationale Nachfrage schirmt Mallorca von lokalen spanischen Zyklen ab.
Der UNESCO-Welterbestatus der Serra de Tramuntana und strenge Planungsregeln an der geschützten Küste halten das Neubauangebot bewusst knapp — eine strukturelle Preisstütze, die Festlandsmärkte nicht teilen.
Neue Off-Plan-Projekte sind an die Ostküste gewandert (Capdepera, Manacor, Santanyí) — 30–40 % unter dem etablierten Südwesten bei gleichem Küstencharakter. Derzeit der attraktivste Einstiegspunkt der Insel.
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FAQ — Mallorca
Häufige Fragen zum Immobilienkauf in Mallorca
In den Küstenorten liegt der Durchschnitt bei 4.000–7.000 €/m². Ultra-Prime-Lagen (Son Vida, Altstadt von Palma, Südwestküste um Andratx und Port d'Andratx) erreichen 10.000–18.000 €/m². Die Ostküste (Capdepera, Manacor, Santanyí) liegt 30–40 % unter dem Südwesten bei gleichem Küstencharakter — hier liegt aktuell der beste Off-Plan-Wert, mit Einstieg ab 398.000 €.
Ja — ohne Einschränkungen. Ausländer, auch Nicht-EU-Bürger, können auf Mallorca jede Art von Immobilie mit vollen Eigentumsrechten erwerben. Eine spanische Steuer-ID (NIE) ist erforderlich und wird in 2–6 Wochen über Konsulat oder vor Ort ausgestellt. Spanische Aufenthaltsgenehmigung ist für Eigentumserwerb nicht erforderlich; Eigentum gewährt weder Aufenthaltsrecht noch Visum.
Bestandsimmobilien: Die Grunderwerbsteuer ITP beginnt bei 8 % bis 400.000 € und steigt in Stufen auf 13 % oberhalb von 2 Mio. € — etwas höher als die meisten 10 %-Pauschalsätze auf dem Festland. Neubau: 10 % MwSt. (IVA) + 1,2 % Beurkundungssteuer (AJD). Notar- und Grundbuchgebühren summieren sich auf rund 1–2 %. Laufende Jahreskosten: IBI (Grundsteuer, ~0,4–1,1 % des Katasterwerts), Hausgeld (typisch 100–400 €/Monat) und Vermögensteuer ab 700.000 € spanischem Nettovermögen pro Person.
Ja. Die meisten spanischen Banken finanzieren bis zu 60–70 % Beleihung an ausländische Nichtansässige zu Konditionen von Euribor + 1–2 %, üblicherweise mit Laufzeiten von 20–25 Jahren. Nicht-EU-Käufer (einschließlich UK nach dem Brexit) haben etwas strengere Bedingungen — meist 50–60 % LTV — der Markt bleibt aber zugänglich. Banken verlangen Gehaltsnachweise, Steuerbescheide der letzten 2 Jahre und ein spanisches Bankkonto. Die Vorab-Zusage dauert üblicherweise 2–4 Wochen.
Die Ostküste steht derzeit im Fokus des Neubaus — Capdepera, Cala Ratjada, Canyamel, Manacor, Cala Murada und Santanyí. Strenge Planungsregeln begrenzen den Neubau im etablierten Südwesten und rund um Palma, während die Ostküstengemeinden ihn unter strengen Naturschutzregeln noch zulassen. Einstieg ab 398.000 € (z. B. Pinars de Murada Deluxe). Die Preise liegen 30–40 % unter dem Südwesten bei gleichem Zugang zu türkisfarbenen Buchten — derzeit der beste Einstieg auf der Insel.
Mallorca ist einer der stabilsten Immobilienmärkte Spaniens: durchschnittlich 6–8 % jährliches Preiswachstum im letzten Jahrzehnt, ohne nennenswerte Korrektur 2020 oder 2022. Die Nachfrage ist von lokalen spanischen Zyklen strukturell entkoppelt, da rund 35 % der Transaktionen von ausländischen Käufern getätigt werden (Deutsche, Briten, Skandinavier, Schweizer) — etwa das Dreifache des Festland-Anteils. Wiederverkaufszeiten in gesunden Segmenten werden in Wochen statt Monaten gemessen.
Eine Finca ist ein traditionelles mallorquinisches Landgut — meist ein historisches Steingebäude mit Grundstück, oft Jahrhunderte alt. Ursprünglich landwirtschaftlich (Olivenhaine, Mandelbäume, Weinberge) reichen moderne Fincas von noch bewirtschafteten Höfen bis zu vollständig restaurierten Luxusresidenzen. Es ist eine inseltypische Kategorie, besonders bei deutschen und nordeuropäischen Käufern geschätzt, typischerweise 1 bis 8 Mio. €, mit einem kleinen Luxussegment darüber. Hinweis: Strenge Planungsregeln begrenzen Sanierung und Neubau auf Rustico-Land.
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